Termine 2020

 

21. - 23. Februar 2020 haus und energie
Hamelner Bau- & Energiemesse

Weserbergland-Zentrum und Rathausplatz, Hameln
13. - 15. März 2020 haus und energie
Mindener Bau- & Energiemesse

Kanzlers Weide, Minden
Öffnungszeiten der Messen: Freitag: 13.00 - 18.00 Uhr
Samstag / Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr

 

Minden untersagt Baumesse
„haus & energie“ wegen Corona-Risiko

Nach einer Risikobewertung durch das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat das Ordnungsamt der Stadt die Durchführung der für die Zeit vom 13. bis 15. März geplanten Baumesse „haus & energie“ auf Kanzlers Weide in Minden untersagt. Mündlich war uns dies bereits am Mittwochabend mitgeteilt worden. Eine schriftliche Begründung folgte erst am Donnerstag, 12. März, nach mehrfacher Anfrage am frühen Nachmittag.

Hintergrund der Untersagung ist der Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen, nur noch Veranstaltungen bis zu einer Größenordnung von bis zu 1000 Besuchern zuzulassen. Vom Ordnungsamt der Stadt Minden war dieser Erlass uns gegenüber noch vor der Risikoabschätzung durch das Gesundheitsamt so interpretiert worden, dass die Zahl von 1000 Besuchern im Verlauf der drei Messetage nicht überschritten werden dürfe.

Wir waren dagegen zunächst davon ausgegangen, dass diese Begrenzung für jeden einzelnen Messetag zu gelten habe und hatten uns bereit erklärt, die Zahl der Besucher am Freitag durch Eingangskontrollen so zu begrenzen, dass sich nicht mehr als 300 Besucher gleichzeitig auf der Baumesse aufgehalten hätten. Für Samstag und Sonntag wollten wir diese Zahl auf 500 Personen erhöhen. Damit hätte die Besucherzahl der „haus & energie“ insgesamt die Zahl 1000 überschritten, hätte aber an jedem einzelnen Veranstaltungstag die Zahl 1000 deutlich unterschritten.

Als Veranstalter sind wir davon ausgegangen, dass auch diese Zahlen angesichts der Verunsicherung der Bevölkerung wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf der „haus & energie“ in diesem Jahr nicht erreicht worden wären. Das zeigen auch die Besucherzahlen anderer vergleichbarer Messen, die noch vor der Veröffentlichung des Erlasses durchgeführt worden waren.

Die Haltung der Aussteller, die für die Messe gebucht hatten, hat sich vor der mündlichen Untersagung durch das Ordnungsamt als sehr geteilt dargestellt. Einzelne Aussteller hatten explizit betont, dass sie mit der gewohnten Personalstärke auf der Messe vertreten seien. Kurzfristig hatte sogar noch ein Unternehmen einen Stand für die Messe gebucht. Das Leben müsse schließlich weitergehen, wurde mehrfach am Telefon erklärt. Vereinzelt fragten Besucher auch nach, ob die Messe denn stattfinden werde. Man werde ebenso zur Messe kommen, wie man morgens einkaufen gehe, wurde uns erklärt.

Bemerkenswert finden wir die Tatsache, dass großen Einkaufscentern und Kaufhäusern bislang keine Auflagen für die Kunden-Frequenz gemacht wurden, obwohl auch dies eine Art „Verkaufsveranstaltung“ ist, in der Kunden beim Kauf von Produkten beraten werden und bei der Anprobe oder Änderung von Textilien ein sehr enger Kontakt hergestellt wird. Wir haben deshalb kein Verständnis dafür, dass wir gezwungen wurden, die Messe abzusagen.

In der Ordnungsverfügung des Ordnungsamtes heißt es, das Gesundheitsamt habe trotz der von uns schriftlichen aufgeführten Schutzmaßnahmen „gewichtige Gründe für eine Untersagung“ gesehen. Wörtlich: „Es handelt sich trotz einer Limitierung der Besucherzahlen um eine besucherstarke Ausstellung, bei der längere Beratungsgespräche durchgeführt werden und somit eine gewisse Verweildauer gegeben ist. Außerdem gibt es keine Rückverfolgbarkeit der Besucher, sollte im Nachhinein eine Corona-Infektion bei einem Besucher Ihrer Veranstaltung festgestellt werden. Anhand dieser Stellungnahme des Kreis-Gesundheitsamtes komme ich zu keinem anderen Ergebnis als Ihre Messe zu untersagen.“ Die Umsetzung dieser Ordnungsverfügung liege im besonderen öffentlichen Interesse, weil bei der Durchführung der Veranstaltung die Ansteckungsgefahr für Aussteller und Besucher zu hoch wäre. Der sich aus der Veranstaltungsuntersagung ergebende wirtschaftliche Ausfall stehe nicht außer Verhältnis zu dem Ziel, eine Weiterverbreitung dieses Krankheitserregers in der Bevölkerung zu verhindern. Mit der Untersagung der Veranstaltung werden den Belangen der Allgemeinheit Rechnung getragen.

Gütesiegel für Effizienzhaus


Wer energiesparend bauen oder sanieren will, sollte auch auf die Qualität der energetischen Baumaßnahmen achten - zum Beispiel mit Hilfe des Gütesiegels „Effizienzhaus“ der Deutschen Energie-Agentur (dena). „Erfahrungen zeigen, dass deutlich besser gebaut wird, wenn von Anfang an qualitätssichernde Maßnahmen vertraglich vereinbart werden", sagt dena-Experte Thomas Kwapich.

Beim Effizienzhaus-Gütesiegel der dena prüft ein anerkannter Fachexperte vor Ort, ob das fertige Haus auch tatsächlich die geplanten Energiewerte erreicht. Wenn alles stimmt, wird das Haus mit dem dena-Gütesiegel ausgezeichnet. Der Bauherr erhält zur Bestätigung ein Zertifikat und ein Hausschild, das er an der Fassade anbringen kann.

Von der Planung über die KfW-Förderung bis hin zur Qualitätssicherung mit dem dena-Gütesiegel bietet das Effizienzhaus ein System mit klar definierten Energiestandards. Diese vergleichen den Energiebedarf des Effizienzhauses mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwert für Neubauten. Benötigt das Effizienzhaus genau so viel Energie wie der Neubau - also 100 Prozent -, wird es als Effizienzhaus 100 eingestuft. Deutlich besser ist ein Effizienzhaus 70, das nur 70 Prozent des Neubauwerts benötigt. Je niedriger die Zahl, umso energiesparender ist das Haus. Der beste Standard ist derzeit das Effizienzhaus 40.

Welcher Standard auch erreicht wird: Gebäude mit dem dena-Gütesiegel „Effizienzhaus“ sind immer besonders energiesparend. Das deutsche Durchschnittshaus, das ein Vielfaches an Energie verbraucht, haben sie weit abgehängt.

Weitere Informationen auf der dena-Internetseite www.zukunft-haus.info/effizienzhaus.