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06.02.2014

Mit kleinem Geld große Wirkung erzielen

Hamelner Messe „Haus und Energie“ im Weserberglandzentrum (WBZ) vom 28. Februar bis 2. März

Hameln. Unter dem neuen Namen „Haus und Energie“ konzentriert Messeveranstalter Rainer Timpe die früheren Hamelner Bautage in verschlankter Form und ohne großes Zelt in diesem Jahr vom 28. Februar bis 2. März auf das Weserberglandzentrum. Die Verkleinerung auf eine Gesamtfläche von rund 1500 Quadratmetern und etwa 80 Aussteller begründet Timpe mit höheren Forderungen der Stadt Hameln für die Sondernutzung des Rathausplatzes. „Die Stadt sah sich nicht in der Lage, mir in dieser Sache finanziell entgegen zu kommen. Das hätte sich in der von mir 14 Jahre lang betriebenen Form für mich nicht mehr gerechnet.“ Mit dem neuen Namen orientiert Timpe sich an der von ihm in Minden seit Jahren erfolgreich veranstalteten Messe „Haus und Energie“ mit dem Namenszusatz Bau- & Energiemesse.

Und um die Themen Bauen und Energie wird es auch in diesem Jahr im Weserberglandzentrum gehen. „Vor allem im Energiebereich haben zahlreiche frühere Aussteller der Soltec wieder einen Platz gebucht“, berichtet Timpe. „Da geht es um moderne und hocheffiziente Heizungssysteme, um Wärmedämmung und das komplexe Thema Energieeinsparung.“ Denn auch mit der von der Bundesregierung angestrebten Energiewende würden die Preise nicht sinken, sondern weiter steigen. „Wer zehn Prozent Energie im Jahr einspart, kann hoffen, im nächsten Jahr wenigstens keine höheren Ausgaben für Wärme zu haben“, sagen Experten voraus. Viele Häuser und speziell ihre Dächer sind noch immer nicht ausreichend wärmeisoliert und lassen so kostbare Energie nutzlos entweichen. Auf kurzen Wegen haben Hauseigentümer jetzt im WBZ die Chance, sich rund um die Themen Modernisieren, Sanieren, Renovieren oder Neubau zu informieren und direkt Kontakt zu Handwerksunternehmen aufzunehmen - ein besonderer Vorteil der „Haus und Energie“.

Auch wenn sich der Heizölmarkt etwas entspannt hat und die Preise im Vergleich zu den Vorjahren um sechs bis sieben Prozent gesunken sind, ist dies kein Anlass, jetzt Energie zum Fenster hinaus zu verheizen. Timpe: „Auf dieser Messe zeigen wir, wo dazu angesetzt werden muss.“ Das Konzept der „Haus und Energie“ setzt dabei auf die Eigeninitiative der Immobilienbesitzer, sich bei den Ausstellern Anregungen und Tipps für eine sinnvolle, Kosten sparende energetische Zukunftsplanung, beispielsweise auch mit Wärmepumpen, zu holen. Denn mehr konzentriertes und branchenübergreifendes Fachwissen ist sonst nicht in direkter Nachbarschaft verfügbar. Fest steht nach Aussagen von Energieberatern: Mit einer sinnvollen Kombination von modernem Heizsystem und hervorragender Wärmedämmung lassen sich jährlich bis zu 50 Prozent Energie und somit auch viel Geld sparen.

Und wer künftig nicht immer mehr Miete auf fremde Konten überweisen will, sollte angesichts der historisch niedrigen Hypothekenzinsen die Bau- und Energiemesse nutzen, seine Neubaupläne zu konkretisieren. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass der Bau eines eigenen Hauses viel einfacher ist, wenn man den richtigen Architekten und zuverlässige Handwerker hat. Ob Planung oder Bauausführung – bei den Gesprächen mit den Ausstellern können fast immer alle Bedenken ausgeräumt werden. Und die Finanzierung stellt zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Problem mehr dar.

Geöffnet ist die Hamelner „Haus und Energie“ im WBZ am Freitag, den 28. Februar, von 13 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, den 1. März, und am Sonntag, den 2. März, von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.